Technischer Fortschritt – die exogene Variable des Segens… und Schreckens?

Die Digitalisierung kommt, Arbeitsplätze gehen. Daran kann kein Zweifel bestehen. Einzig bezweifelt werden kann und muss, dass die volkswirtschaftliche Rechnung hier endet. Die an einer Stelle gesparte Arbeitszeit mag gerade dank technologischen Wandels an anderer bisher vielleicht unbekannter Stelle neue Verwendung finden. Dass es – frei nach Hornbach – immer was zu tun gibt, heißt jedoch noch nicht, dass man davon leben kann.

Der vermeintliche Schrecken der Prozessinnovation

An dieser Stelle wird deutlich, dass sich die ökonomische Kontroverse um den technologischen Wandel und ihre Brisanz stark im System begründet. In der kapitalistischen Marktwirtschaft sind die kollektive Wohlfahrt und die gleichmäßige Aufteilung der dafür notwendigen Arbeit kein zentrales Anliegen. Stattdessen reduziert sich der dezentral abgearbeitete Auftrag auf die Maximierung des individuellen Nutzens, welcher sich aus unternehmerischer Sicht aus den erzielten Gewinnen speist. Prozesse werden daher innoviert, um Kosten zu senken. Wenn Maschinen und Computer vormals von Menschen ausgeführte Tätigkeiten übernehmen, dann um Lohnkosten und damit Einkommen für jene Menschen zu sparen. Ohne Reduktion des Lohnsatzes oder der Arbeitszeit bleibt die Reduktion der Arbeitsplätze.

Dies hat sich seit den ökonomischen Klassikern nicht geändert und William Whewell (1831) würde heute sagen: die digitalisierte Produktion hat weniger Arbeit zu kosten als die Herstellung ohne Digitalisierung gekostet hätte. Diese einfache Logik lässt sich mit einem Beispiel klassischer Preisgleichungen auch sehr einfach veranschaulichen.

preisgleichung-prozessinnovation

Es wird die Produktion eines Konsumgutes zu gegebenem Preis (p_1) betrachtet. Die bisher übliche Produktionsmethode (a) greift ausschließlich auf Arbeit zurück. Der Arbeitsinputkoeffizient (l_1a) beschreibt die Menge an Arbeit, die zur Produktion eines Stücks des Konsumgutes notwendig ist. Arbeitszeit wird zum vorherrschenden Lohnsatz (w_1a) vergütet und das Vorschießen der Arbeitskosten wird entsprechend der vorherrschenden Profitrate (r_1a) honoriert. Eine neue Methode (b) zur Herstellung desselben Konsumgutes nutzt neben einer bestimmten Menge an Arbeit (l_1b) nun auch ein mittels Arbeit (l_2) produziertes Kapitalgut. Dieses Kapitalgut bzw. dessen Preis (p_2) geht entsprechend seiner Abschreibungsrate (d_21) in die Kosten der Produktion ein. Um einen Anreiz zum Wechsel hin zur neuen Methode vorzufinden, müssen diese Kosten der Produktion daher inklusive einer tendenziell höheren Profitrate (r_1b≥r_1a,r_2≥r_1a) zu gegebenem Preis (p_1) gedeckt sein.

Wird davon ausgegangen, dass kein Lohnsatz unter die bisher vorherrschende Höhe (w_1b≥w_1a,w≥w_1a) fällt, hat sich der Rückgang in den Arbeitskosten rein aus dem Rückgang der zur Produktion notwendigen Arbeit (l_1b+d_21 l_2≤l_1a) zu ergeben. Ohne entsprechende Reduktion und Umverteilung der Arbeitszeit je Arbeitsplatz impliziert die dargestellte Prozessinnovation auf aggregierter Ebene daher einen Rückgang im Beschäftigungsniveau. Dieses kann dann nur durch eine proportionale Erhöhung der aggregierten Produktion wiederhergestellt werden. Der Kampf um Arbeitsplätze wird dann zu einem Kampf um Wirtschaftswachstum und damit ein Kampf um Investitionen.

Der vermeintliche Segen der Produktinnovation

Es ist ein Kampf um Investitionen, da die Produktivitätszuwächse oben dargestellter Prozessinnovationen nicht notwendigerweise auch deren extensive Nutzung implizieren. Letztendlich sollte die Produktion an Gütern, im Sinne deren Angebots, schließlich der Nachfrage nach diesen folgen. Doch die Bedürfnisse nach ein und denselben Gütern sind nicht unendlich. Die Ausweitung der Produktion wird daher früher oder später an ihre Grenzen stoßen und nicht zur Resorption der gesamten zuvor freigesetzten Arbeit ausreichen. Erst die Entwicklung komplementärer, das Produktportfolio der Endnachfrage ergänzender Verbrauchsgüter, ist daher fähig, die anderswo gesparte Arbeit innerhalb des marktwirtschaftlichen Systems in wahrhaft kompensierende Bahnen zu lenken vermag.

Über dies enden die Effekte einer solchen komplementären Produktinnovation nicht zwangsläufig mit der Stimulierung der Nachfrage nach ihr selbst als Gut. Das betrachtete Verbrauchsgut könnte zusätzlich den Alltag außerhalb des marktwirtschaftlichen Systems beeinflussen, die Hausarbeit reduzieren oder den Konsum bereits bestehender Verbrauchsgüter leichter und weniger zeitintensiv gestalten. Das heißt, seine Nutzung könnte positive Rückkoppelungen auf die Endnachfrage auslösen, wie sie schon Gossen (1854) geschätzt hätte. Er erkannte bereits die allen Geschöpfen nur beschränkt zur Verfügung stehende Zeit als nicht zu vernachlässigende Restriktion des Konsums und damit der Nachfrage.

Die ewige Debatte

Zu jener Zeit wäre die Sorge über die zeitliche Restriktion und bedürfnisbezogene Begrenzungen in der Nachfrage für den Großteil der Bevölkerung geradezu pietätlos gewesen. So erkannten frühere Liberale wie David Ricardo (1821) und John Stuart Mill (1848) zwar die durch produktivitätssteigernde Prozessinnovation hervorgerufenen Freisetzungseffekte als kurz- und mittelfristige Herausforderung, doch vertrauten optimistisch darauf, dass über Kapitalakkumulation und Produktionsausweitungen längerfristig auch die Beschäftigung gesichert ist. Spätere Denker, darunter auch Karl Raimund Popper (1945), sahen auch in ständig wachsenden Investitionen keine dauerhafte Lösung zur Stabilisierung des Systems. Sind sie auch eine notwendige Grundlage für einen weiteren Anstieg in Produktion und Produktivität, belassen sie es in Hinblick auf die dadurch implizierte Arbeitslosigkeit bei einer Verlagerung in die Zukunft. Gerade mit dem Voranschreiten des Kapitalismus sollte daher auch wieder weg vom Sparen hin zu steigendem Konsum von sowohl Gütern als auch Freizeit tendiert werden – eine Tendenz, die auch John Maynard Keynes (1943) für spätere Phasen der wirtschaftlichen Entwicklung empfahl. Letzterer argumentierte seine Empfehlung allerdings nicht mit etwaigen Freisetzungseffekten technologischen Wandels. Auch Joseph Alois Schumpeter (1939) schenkte diesen vergleichsweise geringe Aufmerksamkeit, doch weist sein Umgang mit der Thematik ganz gut auf die Persistenz der Problemstellung hin. Zum einen zeigt seine teils explizite Gleichsetzung von technologischer und zyklischer Arbeitslosigkeit seine Erwartung einer in mehreren historischen Beispielen belegten Kompensation, zum anderen verarbeitet sie das Phänomen dadurch jedoch als systeminhärente Erscheinung des Kapitalismus. Die Kapitalismuskritik spannt den Bogen zurück zur Klassik, in welcher die pessimistische Sichtweise auf das Schicksal der Arbeiterschaft mit Karl Marx (1867) ebenfalls einen prominenten Vertreter fand. Obwohl sich gerade dieser heute eingestehen müsste, die positiven Effekte technologischen Wandels massiv unterschätzt zu haben, wartet die über Jahrhunderte geführte Debatte bis heute auf einen klaren und zufriedenstellenden Abschluss.

Die Herausforderungen quantitativer Forschung

Aus der bisherigen Geschichte und Entwicklung der Arbeitslosenrate vorherzusagen, dass die positiven Nachfrageeffekte von komplementären Produktinnovationen die, hinsichtlich Beschäftigung im System eben negativ konnotierten, Effekte der Prozessinnovation stets kompensieren werden, ist nämlich ebenso fahrlässig wie apokalyptische Prophezeiungen von einst. Denn die Daten sprechen zwar für sich, doch nicht zwingend für dir untersuchte Ökonomie.

Die offizielle Erfassung der Beschäftigung und Arbeitslosigkeit ist unvollständig, basiert auf bürokratischen Kriterien, spießt sich an flexiblen Vertragsgestaltungen und hängt von der Meldebereitschaft der Individuen ab. Gleichermaßen lässt sich auch über die Aussagekraft der offiziell erfassten Endnachfrage streiten, da sie nur auf jene Güter, Dienstleistungen und Arbeiten abstellt, welche Teil eines entsprechend gemeldeten Wertschöpfungsprozesses waren. Gemessenes Wachstum in den offiziellen Daten zu Endnachfrage und Beschäftigung muss daher nicht einer komplementären Produktinnovation im obigen Sinne entspringen. Es könnte sich auch darin begründen, dass bisher im Haushalt erledigte Tätigkeiten neuerdings über den Markt oder öffentlich geleistet werden. Die dabei entstehenden Arbeitsplätze dürfen dann nur bedingt oder, bei rein institutionell begründeten Verschiebungen, gar nicht den kompensierenden Effekten des technologischen Wandels zugeschrieben werden.

Auch werden technologischer Wandel und seine Diffusion in den Daten nicht explizit erfasst. Der nicht unübliche Ansatz, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung und entsprechende Investitionen als repräsentatives Maß anzunehmen, weisen neben ihrer begrenzten Erfassung und Zugänglichkeit auch Mängel in der Interpretierbarkeit auf. Zum einen handelt es sich bei Ausgaben für Forschung und Entwicklung erstmal nur um Anstrengungen und nicht zwingend um Erfolge im Sinne von Innovationen. Zum anderen sagen nominelle Werte nicht zwingend etwas über das reale Ausmaß der implizierten Effekte aus. So lassen sich im Zuge der Digitalisierung vermutlich exponentielle Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Skalenerträge finden, wie wir sie aus dem Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnologie bereits kennen.

Hinsichtlich dennoch ausgebliebener Explosion der Arbeitslosigkeit lässt sich außerdem anführen, dass im relativ großen öffentlichen Sektor die oben der Prozessinnovation zugeschriebene Einsparungsdynamik kaum in gleichem Maße wirkt, wie sie am freien Markt wirken würde. Dies liegt nicht nur am teilweise begründet fehlenden Wettbewerb. Viel mehr lassen sich Produktivität, Leistung und Leistungsanspruch in Bereichen wie Sicherheit, Bildung und Gesundheit nur bedingt fassen und sehr flexibel beurteilen.

Die Notwendigkeit qualitativer Nachbesserung

Empirische Untersuchungen sollten sich daher nicht mit rein quantitativen Auswertung vorliegender Daten begnügen. Vielmehr sollten sie eben diese Daten auch kritisch hinterfragen und ihre Repräsentativität für die untersuchten ökonomischen Zusammenhänge qualitativ argumentieren. Die Grenzen, an welche eine solche Argumentation stoßen wird, wird den dringenden Forschungsbedarf in der Disziplin markieren. Die Unvollständigkeit der Daten liegt nämlich nicht zuletzt auch an der Unvollständigkeit der theoretischen Konzepte, welche empirischen Untersuchungen oft zugrunde liegen.

Die ökonomische Aufarbeitung muss also bereits in den grundlegendsten Modellen der Mikro- und Makroökonomik beginnen. Technologischer Wandel muss in seiner Vielfalt verarbeitet werden, als Manifestierung in absoluten Einheiten an Gütern und Dienstleistungen, deren Herstellungsprozessen und deren Art und Weise der Bedürfnisbefriedung. Es ist diese reale Dimension der Wirtschaft, welche der Wirtschaftstheorie irgendwo zwischen ordinalen Präferenzen und relativen Preisen verloren gegangen scheint. Verlässliche Aussagen zu den Auswirkungen von Phänomenen wie jenem der Digitalisierung werden auf systemwissenschaftlicheren und holistischeren Untersuchungen basieren müssen, als bisherige Studien vorweisen können.

Die aufgelegte Möglichkeit der Politik

Regierungen und Interessensvertretungen müssen diesen dringend notwendigen Fortschritt in der Volkswirtschaftslehre jedoch nicht tatenlos abwarten. Ein Blick auf das Bruttoinlandsprodukt und ein weiterer auf die Gesundheitsdaten sollten genügen, um die gesteigerte Produktivität zumindest teilweise in eine Reduktion der Normalarbeitszeit und strengere Vertrags- und Überstundenregelungen oder andere Anstrengungen zur Umverteilung von Arbeitszeit und Einkommen münden zu lassen. Ob als Maßnahme gegen das Schreckgespenst der technologischen Arbeitslosigkeit oder als Anteil am Segen des technischen Fortschritts ist dann dem Gemüt des Erzählers überlassen.

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Ein Hauch von Ökonomik: Schweigen ist Gold

Wir Neo-Normalos mit Köpfchen können die angeblich kaum begrenzten Möglichkeiten unserer wohlständigen Welt nicht ganz so zwanglos genießen, wie es die Erzählung des entwickelten Westens oft vermuten lassen würde. Für Kinder eines liberalen Zeitalters verfallen wir, insbesondere wenn es uns um unsere Empfindungen, Wünsche und Meinungen geht, nämlich erschreckend oft in fast schon panische Kontrolle und Restriktion unserer selbst. Feiern wir gerade noch das Streben nach Freiheit und Selbstverwirklichung, üben wir uns im nächsten Moment schon wieder in einer Bedachtsamkeit und Zurückhaltung nahe der Selbstverleugnung.

Welches Meme darf mir gefallen? Welchen Status darf ich teilen? Welcher Tweet ist unverfänglich? Was ist noch mal politisch korrekt? Oder doch lieber gleich unpolitisch? Es geht uns bei diesen alltäglichen Fragestellungen viel zu selten um einen Abgleich mit unseren eigenen Überzeugungen. Vielmehr wollen wir sichergehen, dass die preisgegebene Information auch zu jenem Bild passt, welches wir unseren Schülern, Studentinnen, Kollegen und Arbeitgeberinnen vermitteln wollen oder eben zumuten getrauen. Wir wollen uns am Arbeitsmarkt und in diversen Netzwerken ja keiner Chance, oder sagen wir lieber Opportunität, berauben.

Opportunismus ist ein hartes Wort, aber wir Neo-Normalos mit Köpfchen haben eben verstanden, dass unsere Möglichkeiten alles andere als unbegrenzt sind und stark von einzelnen Entscheidungsträgern und deren Wertschätzung unsereins abhängen. Bevor wir einem solchen potenziellen Gönner – oder freundlichen Ausbeuterin – unwissentlich vor den Kopf stoßen, üben wir uns daher lieber in sympathischer Zurückhaltung.
Wir denken nicht daran, was für systematische Auswirkungen unser Schweigen hat. Vielleicht bilden wir uns sogar ein, unsere Entpolitisierung wäre ein wertvoller Beitrag zum friedlichen Zusammenleben und einer gechillten Basis. Doch im Grunde unterstützen wir damit vor allem die Gleichgültigkeit gegenüber obrigkeitlichem Schalten und Walten, und die Stigmatisierung jener, die es noch wagen, ihre – und dabei oft unsere –Überzeugungen weiter offen kundzutun. Natürlich finden wir unter jenen auch Dummheit und Extremismus. Doch erst weil wir stetig das Feld räumen, scheint die aktive Teilnahme am demokratischen Austausch von Meinungen und Überzeugungen an sich immer weiter abseits der Vernunft und Normalität.

Es scheint, als würde der nicht immer lautere Wettbewerb gerade uns Neo-Normalos in ein Gefangenendilemma treiben. Wir wissen, wir alle hätten mehr davon, gemeinsam die externen Effekte von Wissen zu nutzen und unsere Stimme mit jener der anderen zu erheben, um die Demokratie zu retten und die Mächtigen zugunsten unserer Unabhängigkeit in Schranken zu weisen. Doch individuell scheint es nur rational, den anderen diese mühevolle und oft undankbare Arbeit zu überlassen. Sie kämpfen ohnehin für das allgemeine Wohl, da können wir uns einstweilen ganz auf das eigene konzentrieren. Irgendwann wird das Trittbrett überlaufen, doch der neo-normale Opportunist genießt und schweigt.

A New Keynesian toy model

I’ve been keeping a collection of “toy models” on my computer. I do this for two reasons. First, building them is a lot of fun and useful as a kind of intellectual work-out to develop the “model-building” regions of my brain. Second, I think they help clarify my own thinking about economic issues.

I’d like to share one of my favorite toy models with you. I learnt it from Cedric Tille when I was at the IfW Kiel. The purpose of this model is to show the basic intuition behind a strand of literature called “New Keynesian” macroeconomics. The NK approach can be thought of as a combination of the techniques of the “Real Business Cycle”  literature (rational expectations, continuous market clearing, dynamically optimizing agents) with “old” Keynesian economics (monetary policy has real effects, government spending has a multiplier effect, etc.). The model is simple enough to be taught to first-year econ students and at the same time rich enough to provide a basis for discussion of the effects of monetary policy, technology shocks, fiscal policy, the distinction between expected and unexpected shocks and more. It is also much closer to current macroeconomic research than the usual AS-AD model contained in most textbooks. The model has a natural extension to an open economy setting, which is contained in this paper by Corset & Pesenti.

Here goes.

Technology. An economy’s output (Y) is produced by labor (L) alone. The aggregate production function is

Y = A*L,                           (1)

where A is the technology parameter (labor productivity).

Households. Households consume output and supply labor. They trade off the marginal utility from consumption against the marginal disutility of working. Under usual assumptions about the shape of utility functions, consumption will be an increasing function of the real wage. Denoting the nominal wage by W and the price level by P, let household consumption (C) be given by

C = k*(W/P),                 (2)

where k is a positive parameter. The basic intuition behind this consumption function is that a higher real wage induces people to substitute consumption for leisure (substitution effect) and raises their real income (income effect). Both effects act to increase consumption, while the effect on labor supply is ambiguous.*

In order to purchase goods, households must hold money. Money demand (M) is a function of nominal consumption spending:

M = (1/v)*P*C,             (3)

where v is the (exogenous) velocity of money. Note that this is just a versions of the quantity theory of money. The money supply is set by the central bank and exogenous to the model. We will think of M as describing the stance of monetary policy.

Firms. Firms compete in a monopolistic way, i.e. each firm has a monopoly over the specific kind of consumption good it produces, but there is a large number of close substitutes. It can be shown that under this kind of competition, the aggregate price level will be set as a mark-up over marginal costs of production. Nominal marginal costs are equal to W/A — it takes 1/A hours to produce one unit of output and each hour costs W euros.

Crucially, firms must set prices before learning the labor productivity and the monetary policy stance. Hence, they must form expectations about nominal marginal costs. Let z be the mark-up, which indicates the market power of firms (which in turn depends on how “tough’’ competition is in the goods market). Then the price level is given by

P = z*E(W/A),               (4)

where E() denotes the expected value conditional on information available to firms when they set prices.

Closing the model. The model is closed by the goods market clearing condition:

Y = C.                              (5)

This is a model with five endogenous variables (Y, C, L, W, and P) and two exogenous variables (M and A). Let’s find the general equilibrium of this economy. First, combine (2) and (3) to get
W = (v/k)*M.                (6)
Taking expectations and inserting into (4) yields
P = (z*v/k)*E(M/A).               (7)
Next, combine (3), (5) and (6) to get
Y = (k/z)*M/E(M/A).              (8)
Re-inserting this into (1) yields
L = (k/z)*[M/A]/[E(M/A)].   (9)

Equilibrium. Suppose that, in the long run, expected values equal actual values, i.e. E(M/A)=M/A. This is just the rational expectations assumption which in this context means that firms don’t make persistent, systematic mistakes in forming expectations about productivity and monetary policy. With this assumption, (8) reduces to

Yn = (k/z)*A,

which we can call the natural rate of output or full-employment output. It increases in productivity and decreases in the degree of monopolistic distortions. The long-run (“natural”) level of employment is given via (9) by

Ln = k/z.

Using these results in (8) yields

Y/Yn = [M/A]/[E(M/A)].

This equation relates the ratio of actual to natural output (the output gap) to the monetary stance and the state of technology. What exactly does this mean?

  • An unexpected increase in money supply raises output over its natural level. The reason is that an increase in M while P is fixed makes households spend more which raises output and employment.
  • An unexpected increase in labor productivity reduces the output below its natural level. The reason is that a higher A increases potential output, but does nothing to stimulate household spending. Hence output stays the same while labor demand (and therefore employment) falls. So a positive technology shock produces underemployment in the short run.
  • Expected changes in monetary policy or technology have no effect on the output gap. In the long run, money is completely neutral with respect to Y and L.
  • If the central bank has a way of knowing A in advance (for instance, because they employ competent economists who can forecast A perfectly), they could set M in such a way as to completely stabilize the economy at the natural output level. They “simply” have to set M=b*A.

Fiscal policy. How do we get fiscal policy into the model? Easy. Just add government spending into the goods market clearing condition:

Y = C + G                                     (5*)

and assume for simplicity that the government makes spending proportional to total output G=g*Y. (You also must assume that the government finances its expenditure by lump-sum taxes on households only so that firms’ pricing decisions and households’ labor supply are not distorted.) In this case natural output becomes

Yn =(k/z)*A/(1-g),

which increases in g. Government spending doesn’t affect the output gap, though, because it moves actual and potential output by the same amount.

 

*) A utility function which gives rise to such a consumption function is U(C,L) = log(C) — (1/k)*L.